Wissens-Beratungen

Vom Denken zum Fühlen – Ein Balanceakt mit Achtsamkeit

„Wissen“ ist immer eine Verbindung von Gefühlen und Gedanken. Der Umgang mit Wissen –  emotional und rational – erfordert in komplexen Systemen vielfältige Methoden und Perspektiven. In der Wissens-Beratung werden deshalb unterschiedliche Beratungsformen miteinander vernetzt. Das sind fachliche, prozessorientierte, psychodynamische, körper-orientierte und mentale Beratungsformen.

Ein Prozess kann von einem externen Berater nicht begleitet werden, ohne im Augenblick einer Intervention nicht selbst Teil desselben zu sein. Das betrifft den Verstand, die Gefühle, die Ebenen, den Prozess und die Sache an sich.

Wissen selbst entsteht durch Disziplinierung der Gedanken aus der Kraft der Stille. Nur wer Klarheit über Gedanken und die mit ihnen verbundenen Gefühle hat, wird passende Interventionen für das Klientensystem durchführen. Achtsam auf der Prozessebene und in vollen Bewusstsein dessen, was fachlich in dieser Situation richtig ist. In einer Person. Die fortdauernde Differenzierung führt lediglich zur Zerschlagung des Nicht-Wissens, aber niemals zu einer achtsamen Intervention, die für andere Menschen und sozialen Systeme zu einer Ausbalancierung sich widerstrebender Gegensätzlichkeiten führt. Die Ausbalancierung dieser Kräfte bzw. Energien in einem universellen Raum ist das Spiel der Wissensberatung schlechthin.

Wer auf diesem Klavier spielt, lässt seine Gedanken und Gefühle in einem weiten Raum fließen, ist in seiner Haltung wertschätzend anderen Menschen gegenüber und erstrebt Tag für Tag das Unmögliche zu erreichen: Die Achtsamkeit.